Endlich ..

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Nachdem wir in den letzten Monaten gefühlte 6.000 Seiten an Formularen und Anträgen ausgefüllt haben, nähert sich das Team nun dem Endspurt. Es klemmt eigentlich nur noch an einem Fliesenleger – der, den wir uns ausgesucht hatten, schafft es leider nicht und nun stehen wir mit „abgesägten Hosen“ da. Wer also einen Fliesenleger kennt, der uns vier Quadratmeter Fliesen ersetzen kann, bitte um kurze Rückmeldung. Vielleicht ist einer auch Hobby-Fliesenleger – das wäre super. Trotz des Engpasses bei den Handwerkern wagen wir uns jetzt einen Eröffnungstermin festzusetzen, der wie geplant noch im Frühjahr liegt: der 19. Juni. Wir starten gemütlich an einem Dienstag nach den Ritterfestspielen mit unserem Mittagstisch, der ab dann von dienstags bis freitags allen offen steht. Abends haben wir ab 18:00 Uhr geöffnet. Sonntags gibt es ab 11:30 Uhr „syrisches Frühstück“ und ab 15:00 Uhr ist für geschlossene Gesellschaften – also für Ihre Privat-Feier – reserviert. Montags haben wir Ruhetag. Wir freuen uns!

Jetzt geht’s los!

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Alaa Eddin und Abdul Rahim haben den Pachtvertrag mit der Familie Bertsch unterschrieben und schon konnten wir loslegen. Als erstes ist Herr Leitenberger mit seinem Team in die Buß „eingezogen“ und hat erstmal viele, viele Meter neues Kabel gelegt und einen neuen Schaltkasten in den Gastraum eingebaut. Wir haben bei Heiderose Raible wunderschöne neue Lampen ausgesucht – es wird lichttechnisch richtig gemütlich in den alten Wänden. Nach den vielen Monaten der Vorarbeit am Schreibtisch ist es jetzt einfach nur toll, dass die „echte“ Arbeit los geht!

DANKE

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Die Grippewelle hat auch uns verlangsamt. Es hat einige Zeit gedauert, alle Angebote der Horber Handwerker zusammenzubekommen. Jetzt haben wir einen guten Überblick, was für die Renovierung der alten Buß auf uns zukommt. Unser kleiner Businessplan war erstaunlich gut, was Maler-, Schreiner- und Sanitärarbeiten und die Investitionen in die Küche anbelangt. Völlig kalt erwischt hat uns allerdings das Thema Elektro. Der gesamte Gastraum muss komplett neu gemacht werden, inklusive Schaltkasten. Ganz großes Dankeschön an die Firmen des Horber „Hand Netz Werk“ – ohne Euch würde gar nichts gehen!

Home sweet Home !

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Gestern war für uns ein besonderer Tag: nach zweieinhalb Jahren Warten und Bangen, Vermissen und Verzweifeln sind heute die Kinder von Abodi von Istambul nach Deutschland geflogen. Begleitet von einem Mitarbeiter des IOM (International Office for Migration) sind die Beiden völlig übermüdet, aber unendlich glücklich ihrem Papa in die Arme gefallen. Es war ein sehr berührender Moment und wir wünschen der kleinen Familie erste ruhige Tage in Sicherheit und Frieden.

Fast da !

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Am Mittwoch werden wir mit den Handwerkern aus Horb, die unser Projekt unterstützen, die alte Buß mal im Detail in Augenschein nehmen. Denn jetzt geht es ja erst richtig los. Die Buß soll ihren wunderbaren, alten Charakter behalten und nur behutsam etwas aufgefrischt werden. Technisch muss alles „tip-top“ sein, sonst kriegen wir keine Abnahme hin. Es gibt sicher das eine oder andere zu tun. Wer uns in den nächsten zwei Monaten mit der Hand am Arm helfen möchte, bitte einfach bei uns melden. Wir freuen uns – immer noch – über Hilfe in Form von Startkapital, aber auch über Menschen, die einfach mal mit anpacken wollen.

Das Team stellt sich vor – „Abodi“ Abdul Rahim Khalaf

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Mein Name ist Abdul Rahim Khalaf, alle nennen mich aber Abodi. Ich habe vor der Flucht in Homs gewohnt und hatte dort mehrere Elektronikfachmärkte. Nach dem Totalverlust meines Geschäftes aufgrund des Bürgerkriegs, habe ich im nicht besetzten Teil von Homs für Flüchtlinge gekocht. Da ich aber nicht in den Krieg ziehen wollte, bin ich Mitte 2015 hierher geflohen.

Meine Kinder musste ich zurücklassen, was mir fast das Herz gebrochen hat. Nach zwei Jahren des Wartens und Zitterns hoffe ich, sie bald wieder in die Arme schließen zu können. Sie haben es bis Istanbul geschafft und wir warten jetzt auf die Visa. Ich bin überglücklich, die Möglichkeit zu bekommen, in der alten Buß zu kochen – das kleine Restaurant gefällt mir sehr gut, es hat Charakter.

Ich freue mich auf alle, die uns demnächst besuchen kommen. Danke für Ihre Hilfe.

Das Team stellt sich vor – Alaa Eddin Al Jabara

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Ich bin 2015 aus Syrien geflohen, weil ich dort in den Krieg ziehen sollte. Meine Frau und ich haben damals entschieden, dass ich es wage, mich hierher durchzukämpfen und sie dann mit unserem einjährigen Baby nachhole. Das war die schwerste Entscheidung meines Lebens. Meine Flucht und auch die meiner Familie war für uns alle traumatisch, aber nach einem Jahr zusammen in Mühringen geht es uns wieder gut – im Juni letzten Jahres kam unser zweiter Sohn zur Welt. Während der Bürgerkriegsjahre habe ich meine Familie mit einem kleinen Restaurant über Wasser gehalten, nachdem ich meinen Job wegen des IS verloren habe.

Heute arbeite ich mit großer Freude mit Abodi gemeinsam – ich werde in der Buß den Service und die Organisation übernehmen. Bei syrischen Barbecues bin ich aber immer dabei, die Arbeit am Grill liebe ich. Ich freue mich über die viele Unterstützung.

Vielleicht haben Sie mich die letzten Wochen durch Horb laufen sehen: ich bin der, der die Handzettel für unser Projekt Morgenland verteilt und in Ihre Briefkästen wirft.

Ich freue mich auf Sie in der neuen, alten Buß.

Back to Buß !

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„Ich bin früher auf meinem Weg zum Kindergarten immer an der Buß vorbeigekommen. Es wäre wunderbar, wenn dort wieder Leben einzieht.“

Dr. Dünya Güzel-Hipp mit Heiderose Raible bei ‚Wohnideen Raible‘ auf dem Marktplatz.

„Ich denke vor alleman die beiden Familien der Syrer, es wäre wunderbar wenn sie durch das Projekt hier ihr Auskommen sichern könnten.“

Dr. Ursula Nagel

„Ich wohne quasi gegenüber, das Morgenland könnte dann zur neuen Stammkneipe werden – freu ich mich drauf!“

Lars Dewald

„Mein Mann freut sich jetzt schon riesig auf das syrische Essen. Wir mussten so lachen, als wir festgestellt haben, dass wir uns die Gutscheine gegenseitig zu Weihnachten schenken wollten.“

Lucia Steimle